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Urbane Sicherheit

„Ungeachtet der Schwierigkeiten, die durch unterschiedliche Indikatoren und Erhebungsmethoden bei der Messung von Kriminalitätsfurcht entstehen, ist ein Befund sicher: Es gibt deutlich mehr Menschen, die sich vor Kriminalität fürchten, als es Opfer von Straftaten gibt. Das Wissen über ein Auseinanderklaffen der objektiven Kriminalitätslage und der gefühlten Sicherheit ist nicht neu. Seit den 1970er Jahren erhielt das Thema zunehmend Aufmerksamkeit in Deutschland, nicht zuletzt auch, weil man erkannte, dass der Wahrnehmung der subjektiven Sicherheit für das individuelle und gesellschaftliche Wohl sowie für die Lebensqualität der Menschen eine tragende Rolle zukommt.“ (Auszug aus dem Beitrag von Dina Hummelsheim-Doss, 2017).