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    • Tel.: +49(0)361-5733-13648          

      E-Mail: thomas.ley@tmik.thueringen.de

    • Prof. Dr. Thomas Ley wurde am 15.07.1960 in Bad Neuenahr geboren. Er studierte zunächst an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen Soziologie, Politologie sowie Philosophie und setzte 1984 sein Studium an der Universität Bielefeld fort, wo er sein Studium im Fach Soziologie mit dem Diplom abschloss und anschließend bei Niklas Luhmann promovierte. Im Jahr 2004 wurde er an der Goethe-Universität für das Fach Soziologie habilitiert und erwarb ein Jahr später die Lehrbefugnis für Soziologie. Im Jahr 2010 wurde ihm auf Antrag des Fachbereichs die akademische Bezeichnung „Außerplanmäßiger Professor“ verliehen.

      Seine berufliche Laufbahn begann er 1993 als Dozent für Soziologie, Kriminologie, Psychologie und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens an der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Polizei. An dieser Einrichtung wurde er 1996 Leiter der Fachgruppe Sozialwissenschaften und 2003 stellvertretender Fachbereichsleiter. Im Jahr 2013 erhielt er den Auftrag, eine Stabsstelle Polizeiliche Extremismusprävention in der Landespolizeidirektion Erfurt auszubauen, die er bis zu seiner Ernennung als Leiter des Fachbereichs Polizei wahrnahm. Neben der Leitung des Fachbereichs Polizei wurde er im Jahr 2017 zusätzlich beauftragt, das Bildungszentrum der Thüringer Polizei zu leiten. Eine Aufgabe, die er bis zu seiner Beauftragung als Leiter der Geschäftsstelle des Landespräventionsrates und der neuerlichen Leitung der Stabsstelle für Polizeiliche Extremismusprävention im Jahr 2019 wahrnahm.

    • Bücher

      Objektive Hermeneutik in der Polizeiausbildung. Zur sozialwissenschaftlichen Grundlegung eines Curriculums.  Berlin, 2004: Duncker & Humblot.

      Einführung in die Methode der objektiv-hermeneutischen Sequenzanalyse. Frankfurt am Main, 2010: Verlag für Polizeiwissenschaft. 

      Notrufkommunikation: Sequenzanalytische Fallrekonstruktionen. Frankfurt am Main, 2011: Verlag für Polizeiwissenschaft.

      Theorien sozialer Konflikte. Eine Einführung. Hamburg, 2014: Kovac Verlag.

      Soziologie des Konflikts. Eine Einführung. Hamburg, 2016: Kovac Verlag.

      Aufsätze

      Polizeiliche Notrufkommunikation. Eine Einzelfallstudie. In: Die Polizei 1, 1995, S. 13-18.

      Einsatzalltag und Einsatzdokumentation aus soziologischer Sicht. In: Die Polizei 5, 1995, S. 148-150. 

      Methodische Überlegungen zur Untersuchung der Verarbeitungsmechanismen traumatischer Ereignisse im Polizeidienst – speziell bezogen auf polizeiliche Unfalleinsätze. In: Die Polizei 10, 1996, S. 263-265.

      Die Übermittlung von Todesnachrichten durch Polizeibeamte. Betrachtungen über eine ungeliebte polizeiliche Aufgabe, in: Kriminalistik 6, 1998, S. 411-414 (zusammen mit Andreas Müller-Tucholski).

      Objektive Hermeneutik in der Polizeiausbildung. In: Kriminalistik 8/9, 2001, S. 577-582.  

      Fallrekonstruktionen in der Ausbildung sozialer Berufe. In: Zeitschrift Forschung & Wissenschaft Soziale Arbeit 1, S. 21-33.  

      Rezension zu Rafael Behr: Polizeikultur. Routinen - Rituale - Reflexionen. Bausteine zu einer Theorie der Praxis der Polizei. Wiesbaden 2006: Verlag für Sozialwissenschaften. In: Polizei & Wissenschaft 3, 2007, S. 57-63.

      Bemerkungen zur Kundensemantik. Oder zum Verhältnis von Polizei zum Bürger oder Kunden? In:  Kriminalistik 11, 2007, S. 691-695 (zusammen mit Andreas Müller-Tucholski).  

      Erwiderung auf die Replik von Dirk Petersen zur Kundensemantik. In: Kriminalistik 5, 2008, S. 300.  

      Zum Verhältnis von Polizei zum Bürger – oder Kunden? In: Polizei & Wissenschaft 1, 2013, S. 43-56. 

      Ethik in der Polizei. In: Polizei Info Report, 1, 2020.

      Anmerkungen zum Racial Profiling. Erscheint in: Polizei Info Report, 2, 2020.

      Vorträge

      Methodische Überlegungen zur Untersuchung der Verarbeitungs- mechanismen traumatischer Ereignisse im Polizeidienst. Vortrag auf der internationalen Tagung „Trauma und Katastrophe“ an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen, 1995.

      Bedeutung der Polizeiforschung für die Ausbildung von Polizeibeamten. Vortrag auf der Tagung kriminologische Forschung in Thüringen an der Fachhochschule Erfurt, Fachbereich Sozialwesen, 1996.

      Verhandlungsgruppe der Polizei und Notfallseelsorge. Vortrag auf dem Bundeskongress für Notfallseelsorge in Jena, 1998.

      Krise und Routine. Zur polizeilichen Behandlung von Notrufen. Vortrag auf dem BKA-Forum KI 1 in Wiesbaden, 1998.

      Die polizeiliche Überbringung von Todesnachrichten. Vortrag auf der Tagung Krise, Trauma und Katastrophe der Thüringer Gesellschaft für Kriminologie e.V. in Erfurt, 1998.

      Curricularisierte Anwendung der objektiven Hermeneutik in der Polizeiausbildung. Vortrag an der Universität Dortmund im Rahmen des Soziologischen Forschungskolloquiums „Using sociology: Exemplarische Fallanalysen zur soziologischen Beratung“, 2000.

      Lehrevaluationen an Fachhochschulen. Was sie leisten und was sie nicht leisten können. Vortrag auf der 10. Arbeitstagung der AG Objektive Hermeneutik e.V., 2001.

      Radikaler Konstruktivismus nach Ernst von Glasersfeld aus objektiv hermeneutischer Sicht. Habilitationsvortrag an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, 2004.

      Mechanismen der Teambildung und Schlussfolgerungen zur Personalführung. Vortrag auf der 4. gemeinsamen Arbeitstagung  der Führer der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten des Bundes und der Länder in Eschwege, 2004. 

       Fallrekonstruktionen in der Ausbildung sozialer Berufe. Antrittsvorlesung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, 2005.

      Was kann die soziologische Analyse von Familienbeziehungen zur Erklärung der Entstehung jugendlicher Delinquenz beitragen und was folgt aus ihr für die Praxis Sozialer Arbeit mit jugendlichen Delinquenten? Vortrag an der KFHNW, University of Applied Sciences in Paderborn, 2006.

      Folgen von Kriminalitätsangst. Altenburg, 2006.

      Demografischer Wandel: Bedeutung von Prognosen für die Politik. Vortrag in Suhl, 2012.

      Körper und Gewalt aus viktimologischer Perspektive. Vortrag im Rahmen des Studium Fundamentale an der Universität Erfurt, 2014.

      Polizeiliche Extremismusprävention nach Innen.  Vortrag auf dem 21. Deutschen Präventionstag in Magdeburg, 2016.

      Umgang mit Rassismus und Diskriminierung. Menschenrechtsbildung in der Aus- und Fortbildung der Polizei. Berlin,  2016. 

      Möglichkeiten und Grenzen der Objektiven Hermeneutik bei der Erforschung von Gewalt. Einführungsvortrag auf der 28. Arbeitstagung der AG Objektive Hermeneutik e.V. an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

       

    • Tel.: +49(0)361-5733-13437

      E-Mail: heike.wuerstl@tmik.thueringen.de

    • Heike Würstl arbeitete in der Polizeidirektion Erfurt, bevor sie ein Studium zur Diplomverwaltungswirtin (FH) begann. Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie als Fallanalytikerin in der Operativen Fallanalyse des Thüringer Landeskriminalamts. Im Nebenamt war sie in der Verhandlungsgruppe der Thüringer Polizei tätig. Während ihres nebenberuflichen Soziologiestudiums (M. A.) an der FernUniversität Hagen arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle. Nach deren Auflösung und nach erfolgreichem Abschluss des Studiums wechselte sie in die Stabsstelle Polizeiliche Extremismusprävention. Sie nahm Lehraufträge an der Universität Erfurt, Thüringer Fachhochschule f. öffentliche Verwaltung, FB Polizei und Fachbereich Kommunalverwaltung/allgemeine Verwaltung und am Bildungszentrum der Thüringer Polizei wahr und arbeitete in verschiedenen Projekten mit. Seit 2018 ist sie in der Geschäftsstelle des Landespräventionsrats tätig.

    • Publikationen

      Ein Angriff auf unsere wesentlichen Werte“. Rekonstruktion polizeipraktischer Deutungsarbeit. In: Karlhans Liebl (Hrsg.): Empirische Polizeiforschung XX: Polizei und Minderheiten. 2017, Verlag für Polizei und Wissenschaft.

      Individuierungsverlauf eines Rechtsextremisten. Rekonstruktion der objektiven Lebensdaten von Uwe Böhnhardt. 2015, Peter Lang Verlag.

      Uwe Böhnhardt – Rekonstruktion einer kriminellen Karriere. In: Frindte, Wolfgang u. a.: Rechtsextremismus und ‚NSU’. 2015, Springer, S. 213-224.

      Polizei und Alzheimerkranke. Handlungsempfehlungen für den polizeilichen Umgang mit Alzheimerkranken. In : Deutsches Polizeiblatt 6/2014: Menschen mit Handicap, 2014, S. 10-12.

      Polizeiliches Einsatz- und Ermittlungsgeschehen in Zusammenhang mit Demenzerkrankten. In: Kriminalistik 6/2012, S. 359 – 362.

      Hilfe für den Polizeialltag. Umgang mit Demenzerkrankten - Verwirrte und Abgängige. 2011 (in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Thüringen e. V.)

      Analyse eines Erpresserschreibens. 2004, Verlag für Polizeiwissenschaften.

       

      Vorträge

      Bedroht, geschlagen, beleidigt!? – Gewalt gegen Rettungskräfte. Vorträge auf dem 5. Bad Salzunger Notfalltag, Bundeskongress Netzwerk Feuerwehrfrauen, beim DRK-Bildungswerk (Landesrettungsdienstschule) und im Rahmen des Kriminalpräventiven Dialogs des Landespräventionsrats Thüringen (2019)

      Kriminologische Aspekte der polizeilichen Präventionsarbeit am Beispiel der Extremismusprävention. Vortrag am Lehrstuhl für Kriminologie und Strafrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. (2017)

      Islamismus aus einer polizeilichen Perspektive. Vortrag am Zentrum für Religionspädagogische Bildungsforschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena. (2017)

      Begegnung mit anderen Kulturen. Eine kultursoziologische Perspektive. Vortrag auf dem Zentralen Fortbildungstag der Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands in Jena (2017)

      "Ein Angriff auf unsere wesentlichen Werte". Rekonstruktion polizeipraktischer Deutungsarbeit. Vortrag auf der XX. Tagung Empirische Polizeiforschung in Rothenburg (2016)

      Polizeiliche Extremismusprävention in Thüringen nach NSU. Vortrag auf dem 21. Deutschen Präventionstag in Magdeburg (2016)

      Vom Laptop in den Dschihad oder den NS-Untergrund – Radikalisierung von Jugendlichen über Soziale Netzwerke im Internet. Vortrag auf der Fachtagung des Thüringer Ministeriums für Migration, Justiz und Verbraucherschutz und der Gedenkstätte Buchenwald in Weimar (2015)

      Radikalisierung im Stillen – Intervention und Früherkennung. Workshop im Rahmen einer gemeinsamen Tagung von ThILLM und Landespolizeidirektion (2015)

      Vorträge im Rahmen des Studium Fundamentale an der Universität Erfurt zum Themenfeld „Politischer Extremismus“ (2014 und 2015)

      Uwe Böhnhardt – Rekonstruktion einer kriminellen Karriere. Vortrag auf der Jahrestagung Friedenspsychologie an der Universität Jena (2014)

      Analyse von Tatschreiben. Vortrag auf der Jahrestagung der Kriminalistik- und Kriminaltechnikdozenten/-innen des Bundes und der Länder in Eisenach (2012)

      Objektive Hermeneutik im polizeilichen Ermittlungsprozess - Rekonstruktion eines Drohschreibens. Vortrag auf der 15. Arbeitstagung der AG Objektive Hermeneutik e. V. in Frankfurt am Main (2005)

       

      Projekte

      Befragung der Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste Thüringen über Gewalterfahrungen. Projekt des Landespräventionsrats Thüringen

      Organisationsuntersuchung der Bildungseinrichtungen der Thüringer Polizei. Projekt des Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales 

      Organisationsanalyse Kriminaldauerdienst. Projekt der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle Thüringen

      Umgang mit Demenzerkrankten im Polizeialltag. Forschungsprojekt der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle Thüringen und der Alzheimergesellschaft Thüringen e.V. 

    • Tel.: +49(0)361-5733-13528

      E-Mail: angela.schwade@tmik.thueringen.de

    • Angela Schwade studierte Germanistik/Slawistik auf Lehramt (Diplom) und war als Fachlehrerin (Lehrbeauftragte) für Staatsverfassungsrecht, Deutsch und Psychologie in der Ausbildung des mittleren Polizeivollzugsdienstes und zugleich als Kommissionsmitglied im Eignungsauswahlverfahren tätig. Berufsbegleitend absolvierte sie in dieser Zeit ein Studium der Politik- und Sozialwissenschaften an der Universität Erfurt. Daran schlossen sich mehrjährige Erfahrungen als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit leitender Funktion in der zweijährigen Aufbauphase in der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle des Landeskriminalamtes Thüringen an, in der sie verschiedene Forschungsprojekte begleitete. Seit vielen Jahren ist ihr Fachgebiet die Kriminalprävention. Zunächst als Erste Sachbearbeiterin und zeitweise als Leiterin des Sachbereichs Prävention im Landeskriminalamt Thüringen eingesetzt, arbeitete sie später in der Landespolizeidirektion Thüringen im Sachgebiet Kriminalitätsbekämpfung mit Schwerpunkt Jugend und Drogen. Sie war u. a. Mitglied in der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention (KPK) und in deren AG Eigentumsdelikte. Für die Thüringer Polizei saß sie viele Jahre im Landesjugendhilfeausschuss. Seit Oktober 2018 ist sie in der Geschäftsstelle Landespräventionsrates im Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales tätig.

       

    • Evaluierung des polizeilichen Präventionsprogramms für Kinder „Poli-Pap“

      Untersuchung zu Jugendstrafverfahren im Rahmen der Diversion